Logi Assist – Mobile Aus- und Weiterbildung für Fahrer in der Logistikbranche

 

Berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungskonzepte sind in der Logistikbranche bislang kaum realisierbar. Präsenzveranstaltungen sind schwer zu organisieren, da die Fahrer überwiegend unterwegs sind und besonders bei hoher Auslastung sind Ausfallzeiten für die Weiterbildung schwer zu verkraften. Dabei steigen die Anforderungen an die Fahrer ständig an. So werden die rechtlichen Bestimmungen aufgrund der EU-Erweiterung immer komplexer, Gefahrgut- und Umweltbestimmungen ändern sich und nicht zuletzt werden sprachliche Hürden und kulturelle Barrieren immer relevanter (Deutsche Fahrer im internationalen Fernverkehr, ausländische Fahrer in Deutschland). Die Aus- und Weiterbildung wird trotz ihrer herausragenden Bedeutung für Firma und Fahrer häufig vernachlässigt.

LogiAssist setzt daher auf die Entwicklung eines Weiterbildungs-konzeptes, das auf die Anforderungen der Logistikbranche zugeschnitten ist. Ziel des dreijährigen Forschungsprojektes ist es, die Ausbildungsqualität in der Logistikbranche zu verbessern und eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung auch für kleine Betriebe umfassend zu ermöglichen um so das Berufsbild des LKW-Fahrers aufzuwerten. Begleitend zum Projekt werden Aspekte der Motivation von LKW-Fahrern zum selbstgesteuerten Lernen sowie Sicherheitsaspekte beim Lernen während der Fahrt und in den Pausen erforscht.

Unter Koordination der Humance AG arbeiten mit dem Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik (BVWL) Nordrhein Westfalen e.V., dem FraunhoferInstitut für Angewandte Informationstechnik (FHG FIT) Fraunhofer Gesellschaft und drei starke Partner an der erfolgreichen Umsetzung dieser Aufgabe.

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Mobile Learning Day 2013

Anfangsdatum:
07.11.13
End Datum:
Kein
Dauer:
09:00 – 17:00 (Beachtung der Zeitzonen)
Typ:
Termin
Standort:
Hagen, Fernuniversität

6. Mobile Learning Day an der FernUniversität in Hagen ein voller Erfolg
Volles Programm und volle Plätze beim 6. Mobile Learning Day der FernUniversität in Hagen

Auch in diesem Jahr wurde den 140 Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf dem Mobile Learning Day am 07.11.2013 von der Forschungsgruppe Mobile Learning, unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt, ein volles Programm geboten. Die Begrüßung nahm die Veranstalterin thematisch passend und aktuell in Form eines Videos vor, das über die Augmented Reality App „Layar“ zusammen mit weiteren Kurzvideos von dem Programmplakat abgerufen werden konnte. In gleicher Weise aktuell, informativ und auf den Punkt zeigten sich auch die Vorträge der eingeladenen Referenten. Interessante Forschungsprojekte und Ideen aus hochschulwissenschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive gaben einen informativen Einblick in den aktuellen Stand im Bereich mobilen Lernens.

Neben Beispielen für den zunehmenden Einbezug des unmittelbaren Kontextes zum Lernen wurden Simulationen kritischer Entscheidungssituationen und mobile Lösungen als Verlängerung betrieblicher Weiterbildung und mobile Assistenzsysteme vorgestellt. Dass mobile Anwendungen in den Regelbetrieb einer Hochschule integriert werden können, wurde anhand der spanischen Online- Universitat Oberta de Catalunya präsentiert. „Offensichtlich ist Mobile Learning nach wie vor ein stark gefragtes Thema. Der Mobile Learning Day zeigt allerdings nicht nur die Faszination und Trends auf, sondern informiert ebenso über Datensicherheit und Privacy von Mobiltelefonen und Apps“, erläutert Dr. Peter Krauss-Hoffmann vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der die gesamte Veranstaltung moderierte. Ein weiterer Veranstaltungsblock mit Workshops zu mobilen Lernszenarien, Learning Apps und einer Reflexion zum Einsatz mobiler Angebote in Lehr- Lernprozessen ergänzte die Fachtagung produktiv und vielfältig.

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Mobile Learning Day 2013

Kommentare

 

Logi Assist

 

 

Gefahrgut

 

Gefahrgut Android Market

 

Das Projekt Logi Assist ist gefördert durch das Land NRW im Rahmen des Porgammes Ziel 2.

Das NRW Ziel 2-Programm (EFRE) 2007–2013 der nordrhein-westfälischen Landesregierung basiert auf den strategischen Zielvorgaben und wirtschaftspolitischen Richtlinien der Europäischen Union. Oberstes Ziel des regionalen Wirtschaftsförderprogramms ist es, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken und Beschäftigung zu schaffen. Im Einklang mit den Lissabon- und Göteborg-Zielen der Europäischen Union konzentriert sich das Programm in drei Schwerpunkten auf die Förderung von Innovationsprozessen und spezifischen Stärken des gesamten Landes sowie auf die weitere strukturelle regionale Angleichung.

 

Aufgabe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist es, zum Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte in der Union beizutragen.
Aus dem Fonds werden Programme in den Bereichen Regional-entwicklung, wirtschaftlicher Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und territoriale Zusammenarbeit gefördert.

Finanzierungsschwerpunkte sind private und öffentliche Investitionen zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, insbesondere durch Investitionsbeihilfen für kleine und mittlere Unternehmen, Forschung und Innovation, Umweltschutz und Risikovermeidung.

Infrastrukturinvestitionen spielen vor allem in den am wenigsten entwickelten Regionen eine wichtige Rolle.