Logi Assist – Mobile Aus- und Weiterbildung für Fahrer in der Logistikbranche

 

Berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungskonzepte sind in der Logistikbranche bislang kaum realisierbar. Präsenzveranstaltungen sind schwer zu organisieren, da die Fahrer überwiegend unterwegs sind und besonders bei hoher Auslastung sind Ausfallzeiten für die Weiterbildung schwer zu verkraften. Dabei steigen die Anforderungen an die Fahrer ständig an. So werden die rechtlichen Bestimmungen aufgrund der EU-Erweiterung immer komplexer, Gefahrgut- und Umweltbestimmungen ändern sich und nicht zuletzt werden sprachliche Hürden und kulturelle Barrieren immer relevanter (Deutsche Fahrer im internationalen Fernverkehr, ausländische Fahrer in Deutschland). Die Aus- und Weiterbildung wird trotz ihrer herausragenden Bedeutung für Firma und Fahrer häufig vernachlässigt.

LogiAssist setzt daher auf die Entwicklung eines Weiterbildungs-konzeptes, das auf die Anforderungen der Logistikbranche zugeschnitten ist. Ziel des dreijährigen Forschungsprojektes ist es, die Ausbildungsqualität in der Logistikbranche zu verbessern und eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung auch für kleine Betriebe umfassend zu ermöglichen um so das Berufsbild des LKW-Fahrers aufzuwerten. Begleitend zum Projekt werden Aspekte der Motivation von LKW-Fahrern zum selbstgesteuerten Lernen sowie Sicherheitsaspekte beim Lernen während der Fahrt und in den Pausen erforscht.

Unter Koordination der Humance AG arbeiten mit dem Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik (BVWL) Nordrhein Westfalen e.V., dem FraunhoferInstitut für Angewandte Informationstechnik (FHG FIT) Fraunhofer Gesellschaft und drei starke Partner an der erfolgreichen Umsetzung dieser Aufgabe.

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Logi Assist

 

 

Gefahrgut

 

Gefahrgut Android Market

 

Das Projekt Logi Assist ist gefördert durch das Land NRW im Rahmen des Porgammes Ziel 2.

Das NRW Ziel 2-Programm (EFRE) 2007–2013 der nordrhein-westfälischen Landesregierung basiert auf den strategischen Zielvorgaben und wirtschaftspolitischen Richtlinien der Europäischen Union. Oberstes Ziel des regionalen Wirtschaftsförderprogramms ist es, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken und Beschäftigung zu schaffen. Im Einklang mit den Lissabon- und Göteborg-Zielen der Europäischen Union konzentriert sich das Programm in drei Schwerpunkten auf die Förderung von Innovationsprozessen und spezifischen Stärken des gesamten Landes sowie auf die weitere strukturelle regionale Angleichung.

 

Aufgabe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist es, zum Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte in der Union beizutragen.
Aus dem Fonds werden Programme in den Bereichen Regional-entwicklung, wirtschaftlicher Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und territoriale Zusammenarbeit gefördert.

Finanzierungsschwerpunkte sind private und öffentliche Investitionen zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, insbesondere durch Investitionsbeihilfen für kleine und mittlere Unternehmen, Forschung und Innovation, Umweltschutz und Risikovermeidung.

Infrastrukturinvestitionen spielen vor allem in den am wenigsten entwickelten Regionen eine wichtige Rolle.